freischach

 

Das Isenwerk hat in Kooperation mit dem Schachclub Isental e.V. eine Freischachfläche in Isen gebaut. Am 13. September 2026 wurde das Schachfeld feierlich eröffnet.

Doch beginnen wir am Anfang:
Die ursprüngliche Idee der Freischachfläche in Isen stammt von Peter Cronauer. Er hatte die Idee vor dem ehemaligen Markt-Cafe in der Bischof-Josef-Straße eine Freischachfläche zu errichten. Die Idee brauchte etwas Zeit, um zu reifen. Aber im Herbst 2025 beschloss das Isenwerk, diese Idee in die Tat umzusetzen. Der Schachclub Isental e.V. konnte schnell als Partner für die Umsetzung gewonnen werden. Auch der Isener Gemeinderat war von der Idee des Schachfeldes angetan, da die Gemeinde nur den Grund zur Verfügung stellen musste. Alle Kosten für die Erstellung wurden vom Isenwerk getragen.Auch die Anwohner rund um das geplante Schachfeld wurden im Vorfeld mit
ins Boot geholt und über die Planung informiert.

Nach Planung, Abstimmung mit Gemeinderat und Anwohnern ging es dann im Frühjahr 2026 richtig los. Als erste echte Aktivität auf dem Weg zum Schachfeld wurden die Schachfiguren bestellt.Das Projektteam hatte von Beginn an den Plan, die tatsächliche Errichtung des Schachfeldes von der Firma Niedermeier in Isen durchführen zu lassen. Die professionelle Einfassung und Verlegung der Steinplatten war dem Team wichtig, um die Freude am Spiel und die Akzeptanz des Schachfeldes nicht durch ein minderwertiges Feld zu trüben. Die Vergabe an die Firma Niedermeier hatte aber noch etwa Positives: Wie sich herausstellte, war die Grünfläche bereits knapp unter der Grasnarbe sehr stark von den Wurzeln der umliegenden Bäume durchzogen. Ein einfaches Ausbaggern hätte die Wurzeln erheblich geschädigt. Die Profis der Firma Niedermeier „saugten“ stattdessen die Fläche für das Schachfeld mit einer Spezialmaschine frei und schonten die Wurzeln des Baumbestandes.

Im Team wurde viel diskutiert, wie die Kiste für die Schachfiguren aussehen soll und über welchen Mechanismus die Kiste geöffnet werden kann. Bei der Kiste zum Verstauen der Schachfiguren wurde schnell klar, dass das verfügbare Budget erheblichen Einfluss auf die Auswahl nehmen würde. Die Entscheidung viel letztlich auf eine stabile Holzkiste, in der alle Schachfiguren Platz finden.
Um die Kiste zu öffnen, hat sich das Projektteam für ein Vorhängeschloss mit Zahlenkombination entschieden. Um die Zahlenkombination zum Öffnen
des Schlosses zu erhalten, müssen die Spieler eine eMail an eine bestimmte eMail-Adresse schicken und bekommen innerhalb weniger Sekunden
per Auto-Response eine generierte eMail mit dem Zahlencode zugeschickt.

Am 13. September 2026 war es dann soweit, das Schachfeld wurde feierlich eröffnet. Rund 70 Gäste waren gekommen, um die Eröffnung mitzufeiern. Das Programm wurde ganz maßgeblich vom Schachclub gestaltet. Besonders faszinierend war die Blindpartie, in der ein Schachspieler mit verbundenen Augen gegen einen sehenden Spieler antritt. Der Spieler mit den verbundenen Augen bekommt alle Züge seines Gegners nur gesagt. Zwar hat der Blindspieler am Ende die Partie verloren, doch muss man respektvoll anerkennen, dass er die Partie lange Zeit offen gestalten konnte.
Ein weiteres Highlight war die Simultanpartie, bei der ein Spieler des Schachclubs gleichzeitig 10 Partien gegen Schachspieler aus dem Publikum spielte. Ob die 7 gewonnenen und 3 verlorenen Partien für den Schachspieler des Schachclubs ein Erfolg waren oder als Niederlage empfunden wurde, ist leider nicht übermittelt.

Vielen Dank an dieser Stelle auch an Pfarrer Kriechbaumer, der der Anlage seinen Segen spendete sowie an Bernhard Schex für die Grußworte der Gemeinde.
Für das leibliche Wohl war selbstverständlich auch gesorgt. Der Schachclub versorgte die Gäste mit Leberkäse und Crêpes. Das Isenwerk kümmerte sich um die Getränke.
Das Isenwerk ist mächtig stolz auf das erfolgreich abgeschlossene Projekt und damit wieder einen Beitrag zur Belebung der Ortsmitte geleistet zu haben.
Ein besonderer Dank gilt der Firma Niedermeier für die Erstellung der Freischachfläche, der Firma Godelmann für die stark rabattierten Pflastersteine, der RWG Erdinger Land für die ebenfalls stark rabattierte Figurenkiste sowie dem Projektteam des Isenwerks für die Realisierung des Projekts.